Tipps für ein Teilzeitstudium

Tipps für ein Teilzeitstudium

Sie können Ihre volle Arbeitskraft nicht Ihrem Studium widmen, weil Sie erwerbstätig sind, Kinder erziehen, Angehörige pflegen, Leistungssport betreiben, schwer krank oder behindert sind? Dann können Ihnen folgende Tipps weiterhelfen:

Seien Sie offen!
Gehen Sie offensiv mit Ihrer Lebenssituation um. Sie sind Belastungen ausgesetzt, die andere Studierende so nicht haben. Dazu können Sie stehen. Erwerbstätig zu sein, Kinder zu haben, Angehörige zu pflegen, gesundheitlich beeinträchtigt zu sein, ist keine Schande! Sie können Verständnis und Hilfe erwarten. Thematisieren Sie Ihre Situation in Mentorengesprächen.

Gehen Sie in die Fachberatung!
Sie müssen sich nicht an den Vollzeitstudienplan halten, der für ein anderes Zeitbudget entwickelt wurde. Sie brauchen einen Studienplan, der mit Ihrer Lebenssituation vereinbar ist. Lassen Sie sich regelmäßig in der Fachstudienberatung ihres Fachbereichs beraten. Dort wird Ihnen ein passender Studienverlauf empfohlen.

Stecken Sie sich realistische Ziele!
Messen Sie sich nicht an anderen Kommilitonen, am empfohlenen Vollzeitstudien- und Prüfungsplan oder an der Studiendauer. Ihre Leistungsfähigkeit ist abhängig von Ihrer Lebenssituation. Es zählt nicht die Quantität sondern die Qualität. In Absprache mit der Fachstudienberatung sollten Sie sich realistische Ziele stecken. Lieber weniger Prüfungen, aber dafür gut! Definieren Sie für sich, was Sie in diesem Semester mindestens erreichen wollen. Planen Sie nicht über ein Studienjahr hinaus. Denn bedenken Sie, in Ihrer Situation kann immer etwas dazwischen kommen.

Studieren Sie effizient!
Sie haben ein geringes Zeitbudget für Ihr Studium, dieses müssen Sie optimal nutzen. Wenn Sie noch Probleme mit der Arbeitsorganisation oder Prüfungsvorbereitung haben, empfehlen wir Ihnen zusätzliche Kurse zu Zeitmanagement, Prüfungsvorbereitung etc. Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle bietet ein abgestimmtes Kursangebot.

Lassen Sie sich helfen!
Mentoren, Professoren, Studienberater, Kommilitonen und viele andere Personen können Sie tatkräftig in Ihrem Studium unterstützen, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen. Es gibt viele allgemeine Beratungsstellen, die vielfältige Hilfsangebote zur Verfügung stellen.
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