Erwerbstätigkeit

Erwerbstätigkeit

In Hessen können Sie neben dem Studium auch in Vollzeit erwerbstätig sein. Dies wird nicht bei der Immatrikulation oder der Rückmeldung abgefragt. Wenn Sie Vollzeit arbeiten, sollten Sie in ein Teilzeitstudium wechseln, dann verlieren Sie auch nicht Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Sie müssen Ihrem Arbeitgeber nicht mitteilen, dass Sie in Ihrer Freizeit ein Studium absolvieren. Es kann aber sinnvoll sein, damit er Sie unterstützt. Wenn Sie maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten, könnten Sie auch als Werkstudent_in angestellt werden. Dann spart Ihr Arbeitgeber Sozialabgaben, Sie haben dann aber auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld mehr.

Ja. Auschlaggebend ist, dass Sie mindestens 14 Stunden pro Woche arbeiten.

Nein. Sie können auch im Vollzeitstudium erwerbstätig sein.

In der studentischen Krankenversicherung dürfen Sie maximal 82 Stunden pro Monat arbeiten. Durchschnittlich dürfen Sie dabei nicht über 20 Stunden in der Woche.

Nein. Ihre Erwerbstätigkeit ist niemals ein Exmatrikulationsgrund.

Bis zu 450 EUR können Sie im Monat dazuverdienen, ohne dass Ihnen BAföG gekürzt wiird. Vorsicht: Diese Grenze gilt nicht für ein Pflichtpraktikum, für das Sie Geld erhalten und für Selbständige. Aber Achtung: Ein Teilzeitstudium ist nicht BAföG-förderungsfähig.